• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen

eigenleben.jetzt

Das Geschenk der späten Jahre

  • Ulrikes Blog
  • EIGENSINN – DAS GESCHENK DER LETZTEN JAHRE
EigenSinnHobbyMeine Steine

"Jeder Mensch ist ein Künstler" - Joseph Beuys

Meine Steine

Ich liebe Steine. Immer schon habe ich überall auf der Welt besondere Exemplare aufgesammelt und nach Hause geschleppt. Kurz nach der Jahrtausendwende hatten meine Töchter die großartige Idee, mir zum Muttertag einen Steinbildhauerkurs zu schenken.

4 Kommentare
Autorin: Ulrike

Ich liebe Steine. Immer schon habe ich überall auf der Welt besondere Exemplare aufgesammelt und nach Hause geschleppt. Kurz nach der Jahrtausendwende hatten meine Töchter die großartige Idee, mir zum Muttertag einen Steinbildhauerkurs zu schenken.
Schon am ersten Unterrichtstag wusste ich: das ist es! Genau das ist mein Ding: in einem groben, formlosen Brocken die Form zu erspüren, die darin verborgen ist. Diese Form in vielen Stunden geduldigen Schlagens und Raspelns herauszuarbeiten, dabei immer wieder mit den Händen zu tasten, über die sich langsam glättende Oberfläche zu streichen, die verborgenen Adern zu entdecken und glücklich festzustellen, wie vollendet sie die erstrebte Form betonen und ergänzen.

Foto:

Während der letzten Jahre, in denen unser Unternehmen viel Energie und Kraft beansprucht hat, blieb mir kaum Zeit, mich meinen Steinen zu widmen. Aber jetzt, wo mir das Ende meines Arbeitslebens so viel freie Zeit schenkt, freue ich mich darauf, die vielen angefangenen Stücke weiter zu bearbeiten, und zwar dann, wenn ich mich danach fühle und nicht, wenn ich gerade mal ein bis zwei Stunden abknapsen kann.

Mein Traum wäre es, ein helles und luftiges Atelier mit Blick in die Natur zu finden, wo man auch draußen arbeiten kann. So wie bei dem Studienaufenthalt im Tessin, wo wir unter hellen Planen gegen Sonne und Regen jeden Tag im Freien arbeiten konnten, um uns herum eine großartige, inspirierende Landschaft.
Vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit, etwas im Grünen zu finden, nicht zu weit weg und zu erschwinglichem Preis.

Bis dahin bin ich auch mit meinem unzulänglich beleuchteten und dürftig belüfteten Kellerraum zufrieden. Auch hier stellt sich zuverlässig der Flow ein und macht mich glücklich!

Nachtrag vom Januar 2019:
Seit einem halben Jahr leben wir jetzt am Wörthsee. Meine Bildhaueruntesilien hab ich bei einem Bauern in der Scheune lagern können, vorübergehend.
Es gibt viele Künstler hier in der Gegend, einige habe ich schon gefragt, ob es die Möglichkeit einer Ateliergemeinschaft gibt. Bis jetzt hat sich noch nichts Konkretes ergeben, aber vielleicht hab ich jetzt doch was in Aussicht. Ein Metallkünstler hat angedeutet, dass er eventuell Platz für mich habe. Das wär großartig! Ich hoffe, das wird bald Wirklichkeit. Ich habe so große Lust, weiter an meinen Steinen zu arbeiten …

Aus meiner Werkstatt ››

  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
  • drucken 

Leser-Interaktionen

Was Sie noch interessieren könnte:

Memento mori

Warum wir das eigene Sterben nicht verdrängen sollten

Memento mori

JETZT
LESEN
Der Putz bröckelt

Wie wir unsere Umwelt zerstören

Der Putz bröckelt

JETZT
LESEN
Frühling am Wörthsee

Und wieder eine neue Jahreszeit! Bald haben wir das erste Jahr unseres Landlebens vollendet.

Frühling am Wörthsee

JETZT
LESEN

Kommentare

  1. Annemarie schreibt

    11. September 2017 um 23:36

    Die Liebe zu den Steinen teile ich mit Dir, auch ich habe Sammlungen von Kieselsteinchen , nur möglichst runde, glatte sorgfältig ausgesuchte Steine, daneben große marmorierte Flusssteine aud dem Maggiatal, Sandstein aus den Vogesen, rote Quarze aus Sardinien , wunderschön geschliffene leicht elliptisch abgeflachte Steine von der Atlantikküste in Nordportugal, und …
    Deine Skulpturen gefallen mir sehr gut. Die schönen sanft geschwungenen fließenden Formen , Lichtreflexe , die die Rundungen betonen , helle fast transparente Figuren , von großer Leichtigkeit, in einem harmonischen Dialog mit mir als der Betrachtenden.Sie erwecken Erinnerungen an Venedig und an den Alabaster in der Toskana. Ich möchte die Fotografien streicheln und die Skulpturen am liebsten aus nächster Nähe betrachten .

    Antworten
    • Ulrike schreibt

      12. September 2017 um 11:15

      Vielen Dank für Deine lobenden Worte, liebe Annemarie! Das lässt sich sicher mal machen, dass Du meine Skulpturen aus der Nähe sehen und sie „in echt“ streicheln kannst! Sie mögen das!

      Antworten

Trackbacks

  1. Kunst in Wörthsee – und ich war dabei! - EigenSinn sagt:
    23. Oktober 2019 um 0:50 Uhr

    […] Jahren, in denen ich mich mit Leidenschaft, wenn auch nur als Freizeitbeschäftigung, mit der Steinbildhauerei › beschäftige, noch nie die Gelegenheit gehabt, meine Skulpturen öffentlich zu zeigen. Würden sie […]

    Antworten
  2. Xabier Aurtenetxe – Der Flaneur von Schwabing - eigenleben sagt:
    11. März 2021 um 11:58 Uhr

    […] Filmemacher und Kameramann Iván Sáinz-Pardo ›› , für meine Webseite Fotos von einigen meiner Skulpturen›  gemacht. Iván und Xabier sind Landsleute und kennen sich schon sehr lang. Xabier hat die Fotos […]

    Antworten

Ich freue mich über Eure Meinung! Antwort abbrechen

Seitenspalte

Kategorien

  • Alle Themen
  • Bücher
  • Essen
  • Familie
  • Gesundheit
  • Hobby
  • Kultur
  • Menschen
  • Persönliches
  • unterwegs

Beiträge

Titel des Film Kaos. Foto: Privat

Ein großartiger Film, den man sich unbedingt ansehen sollte!

Kaos

Die kongeniale Verfilmung von fünf Novellen des italienischen Schriftstellers Luigi Pirandello durch die Brüder Paolo und Vittorio Taviani ist ein wunderbares Kino-Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

zum
Beitrag
Mein erster Roman ist veröffentlicht. Foto: Ulrike Ziegler

Ich habe meinen ersten Roman veröffentlicht. Endlich!

Die Krähe im Kirschbaum

Es war ein langwieriges Projekt: Eigentlich hatte ich den Wunsch, mal ein eigenes Buch zu schreiben, schon seit meiner Schulzeit. Vor jetzt 13 Jahren habe ich es dann in Angriff genommen. Es gab viele Schreibpausen, immer wieder Neuanfänge, Überarbeitungen, Zweifel … und jetzt ist es fertig!

zum
Beitrag
Französische Serviette als Dekoration. Foto: Ulrike Ziegler

Jacques’ Käseparty – französische Lebensart in Seefeld

La vie est belle!

Unsere französische Konversationsgruppe ist zu einer privaten Käse-Degustation bei einem unserer Mitglieder eingeladen worden. Es war ein überaus genussvolles Erlebnis!

zum
Beitrag
Das Goldmund Quartett. Foto: Ulrike Ziegler

Das Goldmund Quartett hat in Wörthse ein Konzert gegeben

Musiker von Weltruf hier bei uns!

Neulich sind wir spontan in die Aula der Wörthseer Grundschule gegangen, um ein weltbekanntes Streichquartett zu hören. Es war großartig!

zum
Beitrag

Kommentare

  • Kaos - EigenSinn bei La vie est belle!
  • Ulrike bei Die Krähe im Kirschbaum
  • Gregory Wiest bei Die Krähe im Kirschbaum
  • Ulrike bei Die Krähe im Kirschbaum
  • Ilse Jakob bei Die Krähe im Kirschbaum

Archiv

  • Januar 2026
  • November 2025
  • November 2024
  • August 2024
  • April 2024
  • September 2023
  • Januar 2023
  • Oktober 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • März 2022
  • Januar 2022
  • Juli 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • März 2020
  • Januar 2020
  • Oktober 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017

Stichworte

Adoption Alter Ausstellung Bildhauer Buch Café eigenleben Depression Dokumentarfilm Einsamkeit Eltern Emotionen Familie Film Gefühl Genuss Gesundheit Herbst Installation Kindheit Landleben Leben Liebe Ligurien Maler München Natur Reise Reisen Roman See spannend Spaß Sport Stress Südtirol Tod Tourismus Training Urlaub Wandern Weltrekord Winter Wohnungssuche Wörthsee Yoga

Footer

  • Impressum
  • Datenschutz

Das Magazin eigenleben.jetzt ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Marli Bossert Stiftung