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Das Geschenk der späten Jahre

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  • EIGENSINN – DAS GESCHENK DER LETZTEN JAHRE
EigenSinnPersönlichesDas gibt’s doch nicht?!

Ein dreister Handtaschenraub

Das gibt’s doch nicht?!

Autorin: Ulrike

Eben war sie doch noch da?! Ich kann es nicht fassen, vor drei Minuten, als wir vom Bauernmarkt bei uns um die Ecke losgefahren sind, war meine Tasche noch im Fahrradkorb. Und jetzt, zuhause, liegt der soeben gekaufte Fisch noch drin, meine Einkaufstasche mit Portemonnaie und Handy ist jedoch verschwunden. Auf dem kurzen Weg nachhause habe ich weder angehalten noch sind mir unterwegs Leute begegnet. Es muss also jemand in dem Moment, als ich aufgestiegen und losgefahren bin, in den Korb gegriffen und die Tasche genommen haben. Jemand, der vorher beobachtet hat, wo ich nach meinen Einkäufen beim Gemüse- und Fischhändler den Geldbeutel hingetan habe.

Foto:

Wir radeln sofort zurück, versuchen, irgendwas zu sehen, zu finden, zu entdecken – natürlich ohne Erfolg. Mein Mann ruft meine Handynummer an: es ist ausgeschaltet. Ich weiß genau, dass es an war. Also ein Profi, der weiß, dass ein eingeschaltetes Smartphone geortet werden kann.

Jammern und Lamentieren hilft nichts

Ich fühle mich hilflos und wütend. Alles ist weg: Bargeld (viel mehr, als ich üblicherweise mit mir herumtrage), alle Papiere, Ausweise, Kreditkarten. Mein schöner alter Führerschein, der „graue Lappen“, den 50 Jahre lang keiner sehen wollte und der noch auf einen Namen lief, den ich schon lang nicht mehr trage.

Foto:

Als mir klar wird, dass alles Jammern und Lamentieren nichts mehr helfen wird, sperre ich erst mal die Kreditkarten. Dann gehe ich zur Polizei, warte drei Stunden, bis ich drankomme und beantworte die Fragen eines offensichtlich überforderten jungen POM.

Und so geht es weiter: die nächsten Tage verbringe ich viele Wartestunden in diversen Ämtern und Behörden. Rege mich auf über bürokratische Prinzipienreiter, die mich wieder wegschicken wollen, weil der junge POM ein paar Fragen nicht richtig ausgefüllt hat. Bin dankbar, wenn andere freundlich bereit sind, „eine Ausnahme“ zu machen und mich das erforderliche Dokument doch beantragen zu lassen.
Zwischendurch denke ich: „Hallo? Wann, bitte sehr, ist die Pechsträhne zu Ende?“ Wieso hat es jemand auf mich genau dann abgesehen, wenn ich einmal nicht vorsichtshalber die Taschenhenkel über den Sattel gelegt habe, weil ich doch nur um die Ecke wollte? Aber es hilft ja nichts. Es ist halt passiert.
In ein paar Wochen werde ich wieder ein vollständiger Mensch sein. Dann kann ich mich wieder ausweisen, mit meiner Kreditkarte bezahlen, mein Auto mit amtlicher Erlaubnis fahren und bin auch sonst wieder ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Wählen durfte ich, auch ohne Ausweis! Ein Glück!!

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