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Das Geschenk der späten Jahre

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EigenSinnunterwegsWer reiste so spät durch Nacht und Wind?
Bei Nacht und Regen auf der Autobahn

Frischgebackene Bulli-isten

Wer reiste so spät durch Nacht und Wind?

Wir waren's! Auf der Heimfahrt von Hannover nach München, mit dem neuen Bulli. Endlich, vor ein paar Tagen, konnten wir den lang erwarteten Camper abholen.

Autorin: Ulrike

In aller Herrgottsfrühe sind wir mit dem Zug nach Hannover gefahren. Papiere und Nummernschilder wurden übergeben, es gab eine kurze Einführung, und schon waren wir wieder auf dem Rückweg.

Foto: Stephan Bleek

Es war Freitagnachmittag, entsprechend viele Staus unterwegs, nicht wirklich ein entspannter Einstieg ins neue Campingbus-Fahrer-Leben.

Die Navi-Dame mit der sympathischen Stimme hat uns irgendwann eine Umgehung der total verstopften Autobahn empfohlen. Sie leitete uns auf winzigen Straßen durch nette sächsische Dörfchen, bis wir schließlich am Ufer der Saale standen. Hier befahl uns die freundliche Dame, mit der Fähre ans andere Ufer überzusetzen, was wir auch taten. Es war ein reizvolles Intermezzo auf der langen Autobahnfahrt, fast ein kleines Abenteuer. Und damit eine gute Einstimmung auf den geplanten Einsatz dieses Autos.

Saale-Überquerung. Foto: Stephan Bleek

Abenteuerlich war dann auch der Rest der Fahrt. Fast blind durch Dunkelheit und strömenden Regen mit böigem Seitenwind schlingernd, haben wir im dichten Verkehr gelernt, wie windempfindlich so ein kastenförmiges Fahrzeug ist, im Vergleich zu einem kleinen Personenwagen.

Erschöpft haben wir dann im Städtchen Greding, der Wiege meiner Vorfahren mütterlicherseits, Station gemacht. Dort gibt es leckere fränkische Bratwürste, eine Spezialität des Ortes, die ich schon als Kind geliebt habe und die wir uns, wann immer es sich ergibt, nicht entgehen lassen.

Der Marktplatz von Greding. Im Haus hinten rechts hat mein Großvater als Apotheker gearbeitet, als er meine Großmutter kennenlernte. Das war vor etwa 120 Jahren. Foto: Stephan Bleek

Die letzten hundert Kilometer verliefen ohne Zwischenfälle, und nach diesem anstrengenden 20-Stunden-Tag konnten wir endlich müde, aber zufrieden ins Bett sinken.

Seitdem wird das rollende Häuschen liebevoll eingerichtet und mit allen möglichen Annehmlichkeiten versehen. Auch gilt es, das elektronische System durch intensives Studium diverser Handbücher zu ergründen – eine echte Herausforderung! Ich hatte ja vor vielen Jahren schon einen Vorfahren dieses Bulli – wie einfach war es damals, ein solches Auto zu bewegen! Du hast dich reingesetzt und bist gefahren. Heute fordert dich das Cockpit ständig auf, diese oder jene Option zu wählen – wovon, das muss ich zugeben, einige auch recht nützlich sind.

Foto: Stephan Bleek

Jetzt freuen wir uns auf die erste Reise, wo wir das neue Gefährt dafür nutzen werden, wofür es gedacht ist – als fahrbares Zuhause.

 

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